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Erneuerbare Energie für Ihr Zuhause.
HÄUFIGE FRAGEN ZU HEIZUNGSERSATZ UND WÄRMEPUMPEN
Wärmepumpe
Systeme
Kosten
Fördergelder
Kältemittel
Eine Wärmepumpe ist vereinfacht gesagt ein Gerät, das Wärme von einem Ort an einen anderen transportiert. Sie erzeugt die Wärme nicht direkt wie eine Öl-, Gas- oder Elektroheizung, sondern nutzt vorhandene Umweltwärme aus der Luft oder dem Erdreich.
Eigentlich nicht. Die einfachste Erklärung lautet:Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt.Ein Kühlschrank entzieht seinem Innenraum Wärme und gibt sie auf der Rückseite an die Küche ab.Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und gibt sie ins Haus ab.
Selbst wenn es draussen kalt ist, enthält die Luft oder das Erdreich noch genügend Wärmeenergie, die genutzt werden kann.
Die Wärmepumpe arbeitet mit einem speziellen Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf.Die Umweltwärme wird aufgenommen.Das Kältemittel verdampft dadurch.Ein Kompressor verdichtet das Gas.Durch die Verdichtung steigt die Temperatur stark an.Die Wärme wird an das Heizsystem des Hauses abgegeben.Der Kreislauf beginnt von vorne.
Für diesen Prozess wird Strom benötigt, jedoch deutlich weniger Energie, als die Wärmepumpe als Wärme liefert.
Ja, in den meisten Fällen können bestehende Radiatoren problemlos weiter genutzt werden. Die Praxis zeigt, dass dies auch bei älteren Gussheizkörpern oder sogar bei Einrohrheizungen häufig möglich ist. Viele Heizkörper wurden früher für Vorlauftemperaturen von über 60 °C ausgelegt. Wurden zwischenzeitlich Fenster, Dach oder die Gebäudehülle saniert, sinkt der Wärmebedarf des Gebäudes deutlich. Dadurch werden oft tiefere Vorlauftemperaturen ausreichend, was den Betrieb einer Wärmepumpe ermöglicht.Unsere Erfahrung aus zahlreichen Sanierungsprojekten zeigt, dass bestehende Heizkörper deutlich häufiger weiterverwendet werden können, als vielfach angenommen wird. In einzelnen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, einzelne Heizkörper zu ersetzen. Bei einem Einfamilienhaus mit beispielsweise zehn Heizkörpern reicht es oft aus, lediglich ein bis zwei Heizkörper in exponierten Räumen zu vergrößern oder auszutauschen. Dadurch kann die benötigte Vorlauftemperatur nochmals deutlich gesenkt und die Effizienz der Wärmepumpe verbessert werden.Die Grundlage für eine zuverlässige Beurteilung bildet eine raumweise Heizlastberechnung. Damit lässt sich exakt bestimmen, welche Heizleistung in jedem Raum benötigt wird und ob Anpassungen an einzelnen Heizkörpern sinnvoll sind.
Ja, Wärmepumpen funktionieren auch im Winter zuverlässig und werden speziell für den Betrieb bei tiefen Aussentemperaturen ausgelegt. Erdsonden- und Grundwasser-Wärmepumpen arbeiten weitgehend unabhängig von der Aussenluft, da sie ihre Energie aus dem Erdreich bzw. dem Grundwasser beziehen. Dadurch stehen ganzjährig relativ konstante Quellentemperaturen zur Verfügung. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen sind ebenfalls für den Winterbetrieb konzipiert und funktionieren je nach Modell auch bei Aussentemperaturen von bis zu -20 °C oder tiefer. Selbst bei Frost liefern sie zuverlässig Heizwärme und Warmwasser.Bei der Planung einer Wärmepumpe wird immer die sogenannte Norm-Aussentemperatur des Standorts berücksichtigt. In der Region Zürichsee liegt diese bei rund -8 °C. Die Anlage wird so ausgelegt, dass sie auch bei dieser Temperatur die benötigte Heizleistung bereitstellen kann. Solch tiefe Temperaturen werden heute jedoch nur noch selten erreicht. Zusätzlich werden Wärmepumpenanlagen in der Regel mit einem integrierten Elektroheizstab ausgerüstet. Sollte es einmal zu aussergewöhnlich tiefen Aussentemperaturen kommen, kann dieser die Wärmepumpe bei Bedarf unterstützen und zusätzliche Heizleistung bereitstellen. In der Praxis ist dies jedoch nur sehr selten notwendig, da moderne Wärmepumpen auch bei tiefen Temperaturen genügend Leistung liefern.Die Praxis zeigt, dass moderne Wärmepumpen auch während kalter Wintertage zuverlässig arbeiten und eine sichere Wärmeversorgung gewährleisten. Gerade Erdsonden- und Grundwasser-Wärmepumpen erreichen dabei auch im Winter sehr hohe Effizienzwerte, während moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen durch technische Weiterentwicklungen ebenfalls hervorragende Leistungen erzielen.
Für Einfamilienhäuser kommt in der Schweiz in über 80 % der Sanierungsfälle eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz. Der Hauptgrund dafür ist die sehr gute Kombination ausInvestitionskosten, einfacher Installation und wirtschaftlichem Betrieb. Neben der Luft-Wasser-Wärmepumpe werden auch Erdsonden-Wärmepumpen eingesetzt. Diese bieten insbesondere bei sehr tiefen Aussentemperaturen eine konstant hohe Effizienz und stabile Leistungswerte, da sie die im Erdreich gespeicherte Wärme nutzen. Eine weitere Option ist die Grundwasser-Wärmepumpe, die ebenfalls sehr hohe Effizienzwerte erreichen kann, jedoch hydrogeologisch nicht überall realisierbar ist. Ein zusätzlicher Vorteil moderner Wärmepumpensysteme ist die Möglichkeit zur Kühlung im Sommer. Erdsondenanlagen können oft sogenanntes Free Cooling nutzen – dabei wird die natürliche Kälte aus dem Erdreich zur passiven Kühlung des Gebäudes eingesetzt. Auch viele moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen ermöglichen heute eine aktive Kühlung, was den Wohnkomfort bei zunehmend heissen Sommern deutlich erhöht.Die Wahl des passenden Systems hängt letztlich immer vom Gebäude, dem Standort und den individuellen Anforderungen ab.
Ja, in der Regel ist das problemlos möglich. Die Praxis und unsere langjährige Berufserfahrung zeigen, dass in sehr vielen Bestandsgebäuden eine bestehende fossile Heizung durch eine moderne Wärmepumpe ersetzt werden kann – insbesondere durch Luft-Wasser-Wärmepumpen. Nur in wenigen Ausnahmefällen (z. B. bei sehr hohen Systemtemperaturen oder ungünstiger Gebäudetechnik) sind vorgelagerte Anpassungen erforderlich. Mit einer sorgfältigen Auslegung lässt sich jedoch in der grossen Mehrheit der Objekte eine effiziente Lösung realisieren.
Ja, eine moderne Wärmepumpe ist heute auch im Altbau in vielen Fällen eine wirtschaftlich und technisch sinnvolle Lösung. Moderne Systeme – insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpen – arbeiten deutlich effizienter als ältere Generationen und erreichen je nach Modell und Auslegung Vorlauftemperaturen von bis zu ca. 70–75 °C. Damit ist der Einsatz auch in bestehenden Radiatorheizungen grundsätzlich möglich. Bei typischen Sanierungsobjekten im Altbau sind gemessene Werte aus der Praxis sowie Jahresarbeitszahlen (JAZ) von ca. 3.5 bis 4.5 bei gut geplanten Anlagen mit Heizkörpern realistisch. Entscheidend ist dabei eine sorgfältige Auslegung des Systems sowie die hydraulische Abstimmung der bestehenden Wärmeverteilung. In einzelnen Fällen kann es sinnvoll sein, einzelne Heizkörper durch grössere Modelle zu ersetzen. Dadurch lässt sich die erforderliche Vorlauftemperatur senken, was die Effizienz der Wärmepumpe deutlich verbessert und die Betriebskosten reduziert. Auch im Altbau sind so – abhängig vom Gebäudezustand – Energieeinsparungen von ca. 60–80 % gegenüber fossilen Heizsystemen oder Elektroheizungen realistisch.
Ja, das funktioniert hervorragend. Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage gehört heute zu den sinnvollsten Lösungen für eine nachhaltige und wirtschaftliche Wärmeversorgung. Moderne Wärmepumpen können mit dem Wechselrichter oder dem Energiemanagementsystem der Photovoltaikanlage kommunizieren. Voraussetzung dafür ist in der Regel, dass die Wärmepumpe Smart Grid Ready (SG Ready) ist. Dadurch kann die Wärmepumpe überschüssigen Solarstrom gezielt nutzen und in Wärmeenergie für das Gebäude umwandeln. Besonders effizient ist dabei die Speicherung der Energie im Gebäude selbst. Die Wärmepumpe kann beispielsweise den Boiler auf eine höhere Temperatur aufheizen oder die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung leicht anheben. Dies ist deutlich effizienter, als überschüssigen Strom direkt über einen Heizstab in einen Boiler oder Pufferspeicher einzuspeisen.Vor allem Flächenheizungen wie Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen eignen sich hervorragend als Wärmespeicher. So kann beispielsweise die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung tagsüber um 1–2 °C erhöht werden, wenn viel Solarstrom zur Verfügung steht. Die zusätzliche Wärme wird im Gebäude gespeichert und steht später wieder zur Verfügung.Man kann vereinfacht sagen: Das Gebäude selbst wird zur thermischen Batterie. Im Sommer kann dieser Effekt bei entsprechend ausgelegten Anlagen sogar zur Speicherung von Kälte genutzt werden.In der Praxis kann der Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage durch die intelligente Einbindung der Wärmepumpe auch ohne zusätzliche Batterie häufig auf 40–50 % gesteigert werden. Dadurch wird deutlich mehr Solarstrom direkt im eigenen Gebäude genutzt, anstatt ins Netz eingespeist zu werden. Dies verbessert die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage erheblich und verkürzt die Zeit bis zur Amortisation der Investition.Die Praxis zeigt, dass die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaikanlage sowohl die Energiekosten senkt als auch die Unabhängigkeit vom Stromversorger erhöht.
Die Dauer des Einbaus hängt von der Komplexität des Projekts und den baulichen Gegebenheiten ab. Bei einem typischen Einfamilienhaus kann in der Regel von einer Bauzeit von etwa zehn Arbeitstagen ausgegangen werden – vom Rückbau der bestehenden Heizungsanlage bis zur Inbetriebnahme der neuen Wärmepumpe.Während dieser Zeit stellen wir Ihnen bei Bedarf eine mobile Heizzentrale zur Verfügung. Dadurch bleiben Heizung und Warmwasser auch während der Umbauarbeiten verfügbar, sodass die Sanierung selbst in den Wintermonaten ohne grösseren Komfortverlust durchgeführt werden kann. Bei grösseren Mehrfamilienhäusern oder komplexeren Anlagen kann die Bauzeit entsprechend länger ausfallen. Dank einer sorgfältigen Planung lassen sich die Einschränkungen für die Bewohner jedoch auf ein Minimum reduzieren.
Ja, in den meisten Fällen wird eine Erdwärmepumpe mit einer Erdwärmesonde betrieben. Ist bereits eine Erdwärmesonde vorhanden, kann diese häufig weiter genutzt werden, sofern ihr Zustand und ihre Leistung dafür geeignet sind.Alternativ gibt es auch Systeme, die ohne Erdwärmesonde auskommen. Dazu gehören beispielsweise Flächenkollektoren, Erdwärmekörbe oder Eisspeicher. Diese Lösungen sind in der Schweiz eher selten, werden jedoch in einigen Nachbarländern – insbesondere Flächenkollektoren – häufiger eingesetzt.Solche Alternativen bieten sich vor allem dann an, wenn eine Bohrung für eine Erdwärmesonde nicht möglich oder nicht bewilligungsfähig ist, beispielsweise aufgrund geologischer Gegebenheiten oder anderer örtlicher Einschränkungen.
Ja. Für Wärmepumpen ist in der Regel eine Bewilligung oder zumindest eine Meldung bei der zuständigen Behörde erforderlich. In vielen Kantonen wurde das Verfahren jedoch vereinfacht, sodass für bestimmte Anlagen ein Meldeverfahren anstelle eines vollständigen Baubewilligungsverfahrens genügt.Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist grundsätzlich ein Lärmschutznachweis erforderlich, damit nachgewiesen werden kann, dass die gesetzlichen Lärmgrenzwerte eingehalten werden. Bei Erdwärmepumpen (Sole/Wasser-Wärmepumpen) sind zusätzlich Bewilligungen für die Erdsondenbohrung beziehungsweise die Nutzung des Untergrunds notwendig.Die gute Nachricht: Wärmepumpen sind heute in der Praxis nahezu immer bewilligungsfähig. Bei fachgerechter Planung und korrekter Auslegung gibt es nur noch wenige Situationen, in denen eine Anlage nicht bewilligt werden kann. Die erforderlichen Bewilligungen werden daher in der Regel erteilt.
Wie laut eine Wärmepumpe ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von ihrer Grösse, ihrer Leistung und dem Standort der Anlage. Moderne Wärmepumpen sind heute sehr leise und erfüllen die gesetzlichen Schallschutzvorgaben in der Regel problemlos. Bei einem Einfamilienhaus genügt bei einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe oft schon ein Abstand von wenigen Metern – je nach Modell teilweise sogar weniger als drei Meter –, damit die zulässigen 45 Dezibel eingehalten werden.
Die Lebensdauer einer Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Auslegung, der Nutzung und der regelmässigen Wartung. Die ältesten Anlagen, die wir im Rahmen einer Sanierung ersetzt haben, waren über 35 Jahre in Betrieb. Solche Fälle sind jedoch eher die Ausnahme.In der Regel kann bei einer fachgerecht geplanten und installierten Wärmepumpe von einer Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren ausgegangen werden. Je nach Bauart, Modell und Betriebsbedingungen kann sie auch länger halten.
Eine Wärmepumpe benötigt in der Regel keine regelmässige Wartung durch externe Servicetechniker. Wurde die Anlage korrekt ausgelegt, fachgerecht installiert und im ersten Betriebsjahr per Fernwartung optimiert, läuft sie normalerweise über viele Jahre zuverlässig und störungsfrei. Eine Wärmepumpe lässt sich in dieser Hinsicht gut mit einem Kühlschrank vergleichen: Auch dieser arbeitet über lange Zeit ohne regelmässigen Service.Bei einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe empfiehlt es sich jedoch, den Verdampfer einmal jährlich – idealerweise vor oder nach der Heizsaison – auf Laub, Schmutz oder andere Ablagerungen zu kontrollieren. Diese einfache Reinigung kann der Eigentümer selbst durchführen.Viele Hersteller bieten Service-Abos an. Diese können zusätzliche Sicherheit bieten, sind jedoch nicht zwingend erforderlich, wenn die Anlage fachgerecht geplant, korrekt installiert und im ersten Betriebsjahr optimal eingestellt wurde.
Es gibt verschiedene Verfahren, um eine Wärmepumpe korrekt zu dimensionieren. Eine bewährte und vereinfachte Methode basiert auf dem Energieverbrauch der vergangenen Jahre. In den meisten Fällen genügt es, wenn Sie den Energieverbrauch der letzten drei bis fünf Jahre beim Gasversorger anfordern oder Ihr Öltankbuch zur Verfügung stellen. Anhand dieser Daten kann die benötigte Leistung der Wärmepumpe bereits zuverlässig ermittelt werden.Oft empfiehlt sich zusätzlich die Erstellung eines GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone). Dieser liefert eine detaillierte und aussagekräftige Berechnung der Heizlast, unabhängig vom Nutzungsverhalten der aktuellen Bewohner. Der GEAK dient zudem häufig als Grundlage für eine allenfalls erforderliche Einzelraum-Heizlastberechnung und ermöglicht eine noch präzisere Planung der Heizungsanlage.
Ungünstige Voraussetzungen im GebäudeEine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten, wenn das Gebäude einen vernünftigen energetischen Standard aufweist und keine sehr hohen Vorlauftemperaturen benötigt. Bei Häusern mit ungedämmten Aussenwänden, alten Fenstern oder einem sehr hohen Heizenergiebedarf kann die Effizienz sinken und der Stromverbrauch entsprechend ansteigen. Dennoch bedeutet ein älteres Gebäude nicht automatisch, dass eine Wärmepumpe ungeeignet ist. Moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen können auch in vielen Bestandsgebäuden wirtschaftlich betrieben werden. Eine individuelle Prüfung der Situation ist deshalb empfehlenswert.Kurze geplante NutzungsdauerDie Investition in eine neue Wärmepumpe kann wirtschaftlich weniger sinnvoll sein, wenn das Gebäude in absehbarer Zeit verkauft, umfassend saniert, umgebaut oder sogar abgerissen werden soll. In solchen Fällen ist die verbleibende Nutzungsdauer oft zu kurz, um die Investition vollständig auszuschöpfen.Unter den heutigen Rahmenbedingungen ist eine Wärmepumpe in den meisten Fällen eine wirtschaftlich und ökologisch attraktive Lösung. Ausnahmen bestehen vor allem bei Gebäuden mit sehr ungünstigen energetischen Voraussetzungen oder wenn die zukünftige Nutzung des Gebäudes unsicher ist. Ob eine Wärmepumpe sinnvoll ist, sollte deshalb immer anhand der konkreten Situation des Gebäudes beurteilt werden.
Ja. Viele moderne Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern im Sommer auch zur Kühlung von Wohnräumen eingesetzt werden.Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen erfolgt die Kühlung in der Regel aktiv über den Kältekreislauf der Wärmepumpe. Dabei wird Wärme aus dem Gebäude nach aussen abgeführt.Erdsonden-Wärmepumpen bieten zusätzlich die Möglichkeit des sogenannten Free Cooling. Dabei wird die natürliche Kühle des Erdreichs genutzt, um die Räume zu temperieren. Da der Verdichter der Wärmepumpe dabei nicht oder nur minimal eingesetzt wird, ist der Energieverbrauch besonders gering.Wie gut eine Wärmepumpe kühlen kann, hängt unter anderem vom gewählten System sowie von den vorhandenen Wärmeverteilflächen wie Bodenheizung, Wandheizung oder Gebläsekonvektoren ab.
Beim Freecooling wird die Wärme aus dem Haus ins Erdreich geleitet. Dadurch kühlt das Haus ab und gleichzeitig wird das Erdreich erwärmt. So kann die Erdsonde über den Sommer regenerieren. Man kann sich das Erdreich wie eine grosse natürliche Batterie vorstellen, die Wärme speichert und im Winter wieder zur Verfügung stellt.
Sehr geringer StromverbrauchBesonders energieeffizientAngenehmes Raumklima ohne ZugluftSchont die WärmepumpeDie Erdsonde wird im Sommer durch die abgeführte Wärme wieder «aufgeladen»Das Erdreich wirkt wie eine natürliche Batterie und speichert Wärme aus dem SommerEin Teil dieser gespeicherten Wärme kann im Winter wieder zum Heizen genutzt werdenUnterstützt langfristig die Effizienz der Erdsondenanlage und verbessert die Regeneration des Erdreichs
Wenn die natürliche Kühlung aus dem Erdreich nicht ausreicht, produziert die Wärmepumpe zusätzliche Kälte und sorgt so für eine höhere Kühlleistung. Dadurch können die Räume auch an sehr heissen Sommertagen angenehm temperiert werden.
Höhere Kühlleistung als beim FreecoolingAuch an sehr heissen Sommertagen wirksamRaumtemperatur kann stärker gesenkt werdenDeutlich energieeffizienter als eine herkömmliche Klimaanlage, die mit Aussenluft arbeitetKeine ZugluftKeine störenden Ventilatorgeräusche in den RäumenKeine hygienischen Belastungen durch Luftkanäle oder UmluftsystemeAngenehmes Raumklima durch grossflächige Kühlung über Boden, Wand oder Decke
In den meisten Fällen können Freecooling und Aktivkühlung bei allen Flächenheizungen wie Fussboden-, Wand- oder Deckenheizungen eingesetzt werden. Teilweise ist auch eine Kühlung über Radiatoren möglich. Dafür sind jedoch zusätzliche Anpassungen erforderlich. Auch mit modernen Luft-Wasser-Wärmepumpen kann heute gekühlt werden. Da keine Erdsonde vorhanden ist, ist bei diesen Anlagen jedoch nur eine Aktivkühlung möglich. Die Wärmepumpe erzeugt die benötigte Kälte aktiv und sorgt so für angenehme Temperaturen im Sommer.Gerne beraten wir Sie individuell, welche Kühlmöglichkeit für Ihr Gebäude und Ihr Heizsystem am besten geeignet ist.
Im Gegensatz zu einer klassischen Klimaanlage wird die Kälte nicht punktuell über Luft eingebracht, sondern grossflächig über die Heizflächen verteilt. Dadurch entsteht ein besonders angenehmes Raumklima.Die Vorteile auf einen BlickGleichmässige Kühlung über grosse FlächenDie Raumtemperatur muss weniger stark abgesenkt werdenAngenehmer Kühleffekt durch sogenannte Strahlungs- oder InfrarotkühlungKeine ZugluftKeine VentilatorgeräuscheKeine hygienischen Belastungen durch Umluft oder FilterHöhere Energieeffizienz als bei vielen herkömmlichen Klimaanlagen
Gibt es auch Nachteile?Der einzige spürbare Nachteil ist, dass insbesondere bei der Kühlung über den Fussboden die Bodenoberfläche im Sommer als etwas kühl empfunden werden kann. Die meisten Nutzer schätzen jedoch gerade diesen angenehmen Kühleffekt an heissen Tagen.
Der beste Zeitpunkt für einen Heizungsersatz ist in der Regel, bevor die bestehende Anlage ausfällt. Wer frühzeitig plant, kann verschiedene Heizsysteme vergleichen, Fördermöglichkeiten prüfen und die optimale Lösung für das Gebäude wählen.Fällt die Heizung unerwartet aus, muss häufig unter Zeitdruck entschieden werden. Dadurch bleibt oft weniger Zeit für eine sorgfältige Planung und den Vergleich verschiedener Systeme.Besonders bei älteren Öl- oder Gasheizungen empfiehlt es sich, die Möglichkeiten eines Heizungsersatzes bereits einige Jahre vor dem Ende der Lebensdauer zu prüfen. So können Investitionen, Fördergelder und die Umsetzung rechtzeitig geplant werden.Eine frühzeitige Beratung hilft dabei, die technisch und wirtschaftlich beste Lösung für das Gebäude zu finden.
Der erste Schritt ist immer eine Besichtigung vor Ort. Dabei verschaffen wir uns ein Bild des Gebäudes, des bestehenden Heizsystems und der technischen Möglichkeiten für einen Heizungsersatz.Für eine fundierte Beurteilung benötigen wir verschiedene Unterlagen, insbesondere Angaben zur bestehenden Anlage sowie die Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre. Diese Informationen helfen dabei, den Energiebedarf des Gebäudes besser einzuschätzen und die passende Lösung zu planen.Je nach Ausgangslage kann eine Impulsberatung sinnvoll sein. Dabei werden verschiedene Heizsysteme verglichen und die Vor- und Nachteile der möglichen Lösungen aufgezeigt.Anschliessend erarbeiten wir ein individuelles Konzept und erstellen eine Offerte. Die weitere Planung, Koordination und Umsetzung des Projekts übernehmen wir für Sie. Bei Bedarf ziehen wir dafür bewährte Fachpartner aus unserem Netzwerk bei, beispielsweise für Heizlastberechnungen, Elektroarbeiten, Erdarbeiten oder Gartenbauarbeiten.Auch bei Fördergeldern unterstützen wir Sie und koordinieren die notwendigen Schritte mit den entsprechenden Fachpersonen. So erhalten Sie alle Leistungen aus einer Hand und haben während des gesamten Projekts einen zentralen Ansprechpartner.Wir begleiten Sie von der ersten Beratung über die Planung und Umsetzung bis zur Inbetriebnahme der neuen Heizung. Auch nach der Installation stehen wir Ihnen zur Seite und unterstützen Sie bei der Optimierung und Feinjustierung der Anlage im ersten Betriebsjahr.
Eine bestehende Öl- oder Gasheizung darf in der Regel weiter betrieben werden, solange sie funktioniert und die geltenden Vorschriften erfüllt.Anders sieht es aus, wenn ein Heizungsersatz ansteht. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Kanton. Gerade im Kanton Zürich gelten beim Heizungsersatz heute strenge energetische Vorgaben. Wärmepumpen, Holzheizungen oder Fernwärme sind deshalb häufig die bevorzugten Lösungen.Bei Neubauten werden bereits heute fast ausschliesslich erneuerbare Heizsysteme eingesetzt. Öl- und Gasheizungen spielen dort praktisch keine Rolle mehr.Wer eine ältere Öl- oder Gasheizung besitzt, sollte sich deshalb frühzeitig mit den Möglichkeiten eines zukünftigen Heizungsersatzes befassen. So können technische Lösungen, Fördergelder und die langfristig wirtschaftlichste Variante rechtzeitig geprüft werden.
Ja. Im Kanton Zürich müssen ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen sowie zentrale elektrische Wassererwärmer (Elektroboiler) bis spätestens Ende 2030 durch ein erneuerbares Heizsystem ersetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Direktheizungen, Elektrospeicheröfen, Infrarotheizungen und elektrische Fussbodenheizungen. (Kanton Zürich)Für Eigentümer bietet dies die Chance, auf eine moderne und energieeffiziente Lösung wie eine Wärmepumpe umzusteigen. Der Ersatz von Elektroheizungen wird aktuell besonders attraktiv gefördert. Je nach Ausgangslage werden neben der Wärmepumpe auch zusätzliche Massnahmen wie ein neues wassergeführtes Wärmeverteilsystem finanziell unterstützt.In den Kantonen St. Gallen und Schwyz bestehen derzeit keine vergleichbaren allgemeinen Ersatzfristen. Dennnoch zeigt die Entwicklung der Energiegesetzgebung klar in Richtung erneuerbarer Heizsysteme.Da die Planung und Umsetzung eines Heizungsersatzes Zeit in Anspruch nimmt, empfiehlt es sich, die Möglichkeiten frühzeitig zu prüfen. Gerne beraten wir Sie zu den technischen Lösungen, den Fördergeldern und dem optimalen Vorgehen für Ihr Gebäude.
Dafür gibt es mehrere Gründe. An erster Stelle stehen die hohe Effizienz und die geringe Geräuschentwicklung der Wärmepumpe. Die Geräte arbeiten so leise, dass es bislang weder mit Nachbarn noch mit zuständigen Behörden zu Problemen gekommen ist.Wir haben mit Lambda-Wärmepumpen durchwegs positive Erfahrungen gemacht. Selbst bei Gebäuden mit anspruchsvollen Ausgangsbedingungen erreichen wir Jahresarbeitszahlen von 4 oder mehr. Das bedeutet erhebliche Energieeinsparungen: Bei den schlechtesten Gebäuden konnten wir den Energieverbrauch um rund 75 % reduzieren, bei den besten Objekten sogar um bis zu 85 %.Auch die Visualisierung ist sehr kundenfreundlich und übersichtlich gestaltet. Die integrierte Anbindung an Photovoltaikanlagen funktioniert sehr zuverlässig, sodass oft auch ohne externen Solar-Manager eine optimale Nutzung des Solarstroms möglich ist.Lambda entwickelt und produziert seine Wärmepumpen in Europa. Dadurch sind Know-how, Entwicklung und Produktion in unmittelbarer Nähe angesiedelt. Die kurzen Wege zum Hersteller und die direkte Unterstützung schätzen wir sehr.Zwar liegen die Anschaffungskosten etwas höher als bei vielen anderen Wärmepumpen. Da Lambda-Geräte jedoch im Durchschnitt etwa 15 bis 20 % effizienter arbeiten als vergleichbare Spitzenmodelle, amortisiert sich dieser Mehrpreis häufig bereits nach wenigen Jahren.
Viele denken, eine Wärmepumpe benötige ähnlich viel Wartung wie eine Öl- oder Gasheizung. Tatsächlich ist der Unterhaltsaufwand deutlich geringer. Wird eine Wärmepumpe fachgerecht geplant, korrekt dimensioniert, sauber installiert und optimal eingestellt, benötigt sie in der Regel wenig Wartung. In der ersten Heizsaison kann die Anlage zudem per Fernzugriff optimiert werden, um einen effizienten Betrieb sicherzustellen.Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen empfiehlt es sich, vor der Heizsaison den Verdampfer und den Ventilator auf Laub oder Verschmutzungen zu kontrollieren. Diese Reinigung kann meist problemlos selbst vom Kunden durchgeführt werden.Die einzige regelmässig anfallende Arbeit betrifft oft den Warmwasserboiler: Je nach Wasserhärte sollte dieser alle paar Jahre entkalkt beziehungsweise gereinigt werden. Dies gilt jedoch unabhängig vom eingesetzten Heizsystem.Im Gegensatz zu Öl- oder Gasheizungen entfallen Arbeiten wie Brennerservice, Kaminfeger, Abgasmessungen oder Tankkontrollen. Dadurch fallen die laufenden Unterhaltskosten einer Wärmepumpe in der Regel sehr tief aus – vergleichbar mit anderen langlebigen technischen Geräten wie einem Kühlschrank, die ebenfalls über viele Jahre weitgehend wartungsfrei betrieben werden können.
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